Evangelisch-Lutherische Verwaltungsstelle Weilheim feiert ihren 50. Geburtstag

Leitung und Mitarbeiterinnen der Verwaltungsstelle
Bildrechte: Norbert Räbiger

Am 1. Januar 1967 wurde die Evangelisch-Lutherische Verwaltungsstelle Weilheim zur „Wahrnehmung von Aufgaben des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens“ errichtet. Das Aufgabenspektrum umfasste auch die Berechnung und Auszahlung der Dienst- und Versorgungsbezüge und das Bauwesen. Zehn Kirchengemeinden haben damals den Beschluss gefasst, diese Aufgabenbereiche an eine gemeinsame Verwaltung abzugeben: Dießen-Utting, Geretsried, Herrsching, Kaufering, Landsberg am Lech, Oberammergau, Partenkirchen, Schongau, Stockdorf und Weilheim.

Seit dem haben sich nicht nur die Aufgaben gewandelt – ausgebaut wurden die Personalstelle und das Meldewesen, Betreuung der Kindergärten, Baufragen und die IT. Auch die Kirchengemeinden änderten sich. Neue Kirchengemeinden kamen hinzu, andere wurden in andere Dekanate integriert.

Im April 1979 wurde die Zuständigkeit der Verwaltungsstelle auch auf das Dekanat Fürstenfeldbruck ausgedehnt. Heute ist die Verwaltungsstelle für 28 Kirchengemeinden mit insgesamt 92.237 Gemeindemitgliedern, die beiden Dekanatsbezirke und weitere Einrichtungen zuständig.

Zum 1. Januar 2015 wurde der Verwaltungsverbund der Dekanate Fürstenfeldbruck, München und Weilheim geschaffen. Ziel ist es, Aufgabenbereiche zu bündeln und die Dienstleistungen für die Kirchengemeinden nachhaltiger, effizienter und nach einheitlichen Standards zu gestalten. So wird der Baubereich in Zukunft vom Kirchengemeindeamt München begleitet. Personalwesen, Buchhaltung und Meldewesen bleiben in der Verwaltungsstelle Weilheim angesiedelt.

In der Verwaltungsstelle arbeiten zur Zeit acht Sachbearbeiterinnen. Geleitet wird die Verwaltungsstelle von Paul Schumacher und seinem Stellvertreter Werner Sturm.