Ein neues Möbel für Garmisch-Partenkirchen

Ohrensessel - Besuchsdienst für ältere Menschen: Zwei Damen beim Kaffeetrinken.
Bildrechte: Diakonie Oberland

Der „Ohrensessel“ - ein ehrenamtlicher Besuchsdienst der Diakonie Oberland und der evangelischen Gemeinde Garmisch-Partenkirchen - startet und sucht Menschen mit Herz und Hirn!

Für ältere Menschen können die Tage oft lang und das Leben einsam sein. Der Ehepartner ist schon verstorben, die Kinder wohnen weiter weg und können nur selten zu Besuch kommen. So gibt es selten die Gelegenheit zu einem Gespräch mit anderen Menschen.

Genau hier setzen die Ehrenamtlichen des „Ohrensessel“ mit ihrem Besuchsdienst an - Zeit haben für den Menschen.

Aus den Gesprächen in der Einzelberatung der allgemeinen kirchlichen sozialen Beratungsstelle der Diakonie Oberland, Hindenburgstraße 39 in Garmisch und den Erfahrungen der evangelischen Gemeinde ist die Projektidee ehrenamtlicher Besuchsdienst „Ohrensessel“ entstanden. Der „Ohrensessel“ dient dabei als Symbol für Ruhe und Zeit, für Vertrautheit und Geselligkeit im Gespräch – rundum eine kleine Wohlfühlinsel im Alltag.

 Es braucht viel Vertrauen, jemanden, den man nicht kennt, in die eigenen vier Wände zu lassen und noch mehr, sich ihm zu öffnen. Und keiner gibt gerne zu, dass er einsam ist. Deshalb ist es auch eher selten, dass sich ein älterer Mensch selbst an das Diakonische Werk wendet. In der Regel stellen die Pflegedienste, Angehörige oder Besucher des Geburtstagsbesuchsdienstes der Kirchen bzw. der Gemeinde Fürstenfeldbruck den Kontakt her. Ein solcher Besuchskontakt ist für beide Seiten ein Gewinn und oft geht er über mehrere Jahre. Während der Besuche wird geratscht, Spiele gespielt, Kaffee getrunken, hinaus spazieren gegangen - kurzum, was beiden Seiten Freude bereitet.

Ohrensessel - Logo

Wer sich nun engagieren möchte im Raum Garmisch-Partenkirchen und beispielsweise einmal in der Woche einen älteren Menschen für ein bis zwei Stunden besuchen möchte, kann sich herzlich gern an Petra Grimm von der Diakonie wenden.

Ebenso sind die Menschen herzlich eingeladen, die gerne Besuch bekommen möchten, Menschen, die meinen, dass für ihre Angehörigen oder für einen älteren Menschen im ihrem Umfeld ein Besuchskontakt eine tolle Idee wäre. Kontakttelefon 0151 / 15 30 83 12.

Herzlicher Gruß
Petra Grimm, kirchliche allgemeine soziale Beratung (KASA)